Zahnersatzsparen? Noch nie gehört? Steht nicht im Duden? Gibt es nicht? Ach, was: Alles eine Frage der Zeit! Früher oder später werden auch Sie mit diesem neuen geflügelten Wort in Berührung kommen, ob gewollt oder nicht, ob in den Medien, der Werbung oder von Freunden. Spätestens aber, wenn Ihr Zahnersatz – auch wenn niemand es Ihnen wünscht – eines Tages fällig wird.

Denn der ungewöhnliche Begriff, er gehört mittlerweile zu den neuen Modewörtern. Das ist quer durch Deutschland ein Begriff mit Hochkonjunktur in der Zahnarztpraxis, in der Zahnklinik und für viele, viele Zahntechniker. Das steht vielleicht auch für eine gesellschaftliche Entwicklung mit Symbolcharakter – und ist damit mitunter ein aussichtsreicher Kandidat für die beliebte Wahl des „Wort des Jahres“, welches traditionell bezeichnende Trends und Entwicklungen umschreibt. So würde es sich in illustrer Gesellschaft von Begriffen wie „Wutbürger“,  „Finanzkrise“, „Abwrackprämie“ oder „Teuro“ aus den letzten Jahren befinden. Was steckt dahinter?

 

Wir stellen vor: Zahnersatzsparen

Zahnersatzsparen Modewort Trend oder Unfug Sparen – das ist etwas, was in Zeiten der Euro-, Banken- Wirtschafts- und Finanzkrise von jedem Bürger auf der einen oder anderen Seite abverlangt wird. Der Staat muss sparen, kürzen und knapsen, vieles wurde bereits in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf die Schultern der Bürger verteilt. Immer Neues folgt: So zum Beispiel und vorzugsweise im Gesundheitssystem, bei dem Zuzahlungen inzwischen an der Tagesordnung stehen. Praxisgebühr, Zuzahlung bei Medikamenten und Zuzahlungen natürlich beim Zahnersatz. Neue Zähne sind wie so vieles im deutschen Gesundheits- und Sozialsystem nicht mehr selbstverständlich. Zahnprothesen, Zahnimplantate oder Zahnkronen müssen von jedem selbst, der sie bedarf, finanziert werden, müssen mitunter durch eine spezielle Zahnzusatzversicherung abgedeckt werden.

Und dies zwingt wiederum zum Sparen, wenn möglich jedoch ohne Qualitätsverlust, den man sich bei heiklen gesundheitlichen Themen, wie Zahnimplantate, einfach nicht erlauben will und kann. Zahnersatz plus Sparen, die neue Mathematik der Zahnmedizin: Das berühmte Zahnersatzsparen ist geboren und erfreut sich größter Beliebtheit.

Anbieter / Akteure in diesem Umfeld sind:

  • Dentallabore (wie u.a. die Audentic AG)
  • Zahnzusatzversicherungen
  • Krankenkassen / Krankenversicherungen
  • Zahnpatienten (http://www.dgzmk.de/patienten/)
  • und Zahnärzte (siehe Bundeszahnärztekammer)

Zahnersatzsparen als (Erfolgs-) Konzept

Es ist jedoch viel mehr als nur ein Modewort. Dahinter steckt inzwischen ein ganzes, systematisches Konzept, das jedoch nur von einigen wenigen Anbietern von Zahnprothesen und Zahnimplantaten wirklich perfektioniert ist. Nur dann nämlich gehen Einsparungen nicht zu Lasten der Qualität neuer Zähne. Wie kommt ein niedriger Preis zustande, und vor allem, wie kommt Qualität bei einem niedrigen Preis zustande?

Ein Ansatz ist es, neue Zähne im Ausland einsetzen zu lassen – bei ausländischen Zahnärzten, mit Zahntechnik eines ausländischen Anbieters, mit Nachsorge nur im Ausland.  Ein vielleicht vielversprechenderer Ansatz ist es, seine Zahnimplantate im Ausland fertigen zu lassen – mit deutschen Qualitätsstandards, mit deutscher Aufsicht und deutschen Kontrollinstanzen. Hier profitiert man von niedrigen Lohn(-neben)kosten in anderen Ländern. Viele Wege führen zum lukrativen Sparen, doch wohl nur, wer die richtigen beschreitet, kann am Ende mit seinen neuen Zähnen glücklich werden

Mal abwarten, wie lange es dauert, bis der Duden dem Trend Rechnung trägt und man unter 'Z' bald Zahnersatzsparen ganz selbstverständlich erspäht.
 

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